Schreiballtag
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Colwey goes NaNoWriMo 2016

Die SUB-Challenge wird zur NaNoWriMo-Challenge

Wir erinnern uns: Im letzten Post auf dem AnneBlog schrieb ich von all meinen Anfängen, vom Aufgeben und dem Drückebergersyndrom.

„Vielleicht muss ich erst mal lernen, die Dinge zu Ende zu bringen.“ – Das waren meine Worte.

Und genau das ist es. Zwar habe ich mir mit dem Hashtag #StapelUngeschriebenerBücher einen schönen, sanften Reminder gegeben, was da in meiner Projektschublade alles fertig geschrieben werden will (neue, unverhofft mich überrennende Ideen noch nicht mitgezählt), aber ich brauche vielleicht noch etwas mehr liebevollen Arschtritt, um das erste Häckchen auf meiner Manuskriptliste setzen zu können.

Was hilft besser als jede wohl gemeinte Erinnerung? Kontrolle.

Es gibt auf diesem Planeten keine Plattform, die dich schreibend besser in der Spur hält, als der NaNoWriMo. Jedenfalls ist mir im Netz noch keine begegnet. Spätestens im September / Oktober, wenn auf Twitter immer mehr Tweets mit Hashtag #NaNoWriMo / #NaNoPrep in meiner Timeline auftauchen, kriege ich dieses Kribbeln. Jedes Mal sage ich mir, dass ich mich doch nicht so unter Druck setzen lassen sollte, Gruppenzwang und überhaupt. Und trotzdem trage ich mein Projekt auf der Plattform ein, fiebere dem Augenblick entgegen, wenn am 1. November der Startschuss fällt.

Natürlich werde ich auch dieses Mal wieder hoffen, durchzuhalten, die 50.000 Wortmarke zu knacken und mein Manuskript voran zu bringen oder gar fertig zu schreiben. Es wäre das erste Manuskript post Klarant Verlag, und allein das müsste doch Ansporn genug sein.

Ausserdem ist es absolut an der Zeit, sich das regelmäßige Schreiben wieder anzugewöhnen. Ich hoffe, ich habe meine Verlagsvertragserfahrung jetzt soweit verarbeitet, dass sie mich nicht mehr innerlich blockiert und mir das Schreiben madig macht. Und ich hoffe, dass mir das Unkraut im Garten eine Chance gibt (Liebes Unkraut: Hör einfach auf zu wachsen, ja!?).

Um den NaNoWriMo zu gewinnen, müssen über 30 Tage täglich 1.667 Worte geschrieben werden. Die „Einzeldosis“ ist im Grunde genommen nicht viel, in der Summe der Tage jedoch hartes Training für den Selbstdisziplinmuskel.

Und wenn es nicht klappt?

Schön wird das natürlich nicht, wenn man den NaNoWriMo nicht gewinnt (ich habe ihn noch nie gewonnen – Asche auf mein Haupt), aber immerhin ist man mit dem Schreiben angefangen und hat Material, an dem man weiter arbeiten kann. Ich weiß nicht, welche Ambitionen andere Schreibende haben, die den NaNoWriMo mitmachen, mein Hauptbeweggrund ist jedenfalls die Jagd nach kleinen, grünen Häckchen auf meiner Liste des #StapelUngeschriebenerBücher. Wenn 2015 das Jahr des Verlagsdramas war, 2016 das Jahr des Hausbaus, Umzugs und Unkrauts, dann soll 2017 das Jahr des Buches werden. So ist hier jedenfalls der Plan.

Kommt gut durch den Rest der Woche,
Anne_Unterschrift

 

Hier noch eine Leseempfehlung zum NaNoWriMo (Englisch): „No Plot? No Problem!“ von Chris Baty (Gründer des NaNoWriMo)

 

 

 

 

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